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VIDEOS FÜR COPDAKTIV 2023

Eberhard Jordan zeigt mit Awareness-Kampagnen seines Vereins COPDAKTIV, dass ein glückliches aktives Leben mit der chronischen Lungenkrankheit COPD möglich ist. Dabei spielen Bewegung und Sport, die richtige Medikation und Ernährung eine wichtige Rolle. Die Drehstrom Filmproduktion begleitete die Aktionen und Veranstaltungen seit 2019 mit der Kamera und der Produktion von Videos zum Thema COPD.

VIDEO - WAS BISHER GESCHAH

  • Video Transskript - Was bisher geschah
  • Eberhard Jordan: Wenn ich jetzt zurückdenke, wie war mein Leben vor COPD, dann muss ich sagen: ein sehr hektisches. Ich habe damals eine Agentur gehabt mit ungefähr zehn Leuten. Eigentlich war ich irgendwie stolz darauf. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: So stolz musst du jetzt nicht darauf sein, dass du dich kaputt gemacht hast. Und vor allem, ich habe wahnsinnig viel geraucht. Das war einfach Stressrauchen, wie viele andere auch. Dann kam ein jähes Ende von dem ganzen Spielchen, und gleichzeitig auch mein Körper, der gemeint hat: "So nicht mehr." Wie ist es nach der Intensivstation weitergegangen? Das waren eigentlich sehr ernüchternde Momente, weil ich ohne Begleitung meiner Kinder oder meiner Freunde nicht einmal ums Hauseck gehen konnte. Ich habe einfach Angst gehabt. Und meinen Kindern wurde erklärt, möglicherweise wird der Papa ein Pflegefall. Das wollte ich auf keinen Fall.

    Und ich habe mich daran erinnert, dass ich vorher mal trainiert habe und hab mir gedacht: Gut, dann probiere das, ob hier noch mehr geht und du vielleicht doch schauen kannst, dass du wieder alleine zumindest um die Hausecke gehen kannst. Dieser Teil hat sich dann so entwickelt, dass ich begonnen habe, zur Bushaltestelle zu gehen. Dann ist es mir gelungen, direkt zum Fitnesscenter zu gehen. Zwar mit Pausen, aber das war für mich: "Wow – da geht noch was." Eine Säule, die ich persönlich ganz besonders wichtig finde – und die mittlerweile auch medizinisch bewiesen ist – ist, dass Bewegung, Sport ein wesentlicher Part zur Genesung bzw. zur Stabilisierung der COPD beitragen kann. Im Training habe ich gemerkt, dass es mir unheimlich guttut, wenn ich merke, dass ich Muskeln bekomme, weil ich mich einfach im Alltag leichter tue. Die Entwicklung der myCOPD-Challenge geht eigentlich auf den Jupp Brandl zurück, der mir die Idee gegeben hat. Das ist ein Kölner, der ist mit Sauerstoff auf den Kölner Dom raufgegangen. Und damals habe ich mir gedacht: Okay, das ist eine Idee, das ist ein Ding, das kann man gut vermarkten. Und ich habe in meinem Übermut dann gesagt: "Okay, dann gehe ich auf den Stephansdom." Ja, und 2018 war es dann soweit. Da bin ich dann gemeinsam mit dem Martin Gütlbauer, meinem Therapeuten, und der betreuenden Ärztin auf den Wiener Stephansdom rauf. Zwar langsam, aber wir sind raufgekommen. Und ja, wie ich oben war, war ich sehr glücklich. Und ich habe dann in meinem Überschwang gesagt: "Nächstes Jahr wird es der Donauturm."

    Also ich muss sagen, ich war sehr überrascht davon, dass so viele Medien gekommen sind. Ich habe zwar geglaubt, dass ein paar kommen, aber dass wirklich so ein Ansturm der Medien ist und so ein Interesse – das hat mich extrem gefreut.

    Dr. Petrovic: Also ich habe den Herrn Jordan als einen zielstrebigen, gut informierten, schwer kranken COPD-Patienten kennengelernt, der eigentlich das, was er macht, nicht nur für sich macht, sondern auch für die anderen Patienten ein Vorbild ist und auch Unterstützung sein kann.

    Eberhard Jordan: Wir haben mehr trainiert, länger trainiert, und wir haben es dann geschafft. Und das ist schon etwas, wo man einfach sagen muss: Da ist auch das Ambiente, da war die Stimmung – da war alles einfach noch intensiver. 

    Eigentlich wollte ich auf den Millennium Tower rauf. Und dann kam die Pandemie. 2020 habe ich dann eigentlich eine andere Betätigung auch gefunden. Ich habe mir in meiner Frechheit den Humboldt Verlag angeschrieben, ob er nicht Interesse hat an einem Buch zum Thema „Aktives Leben mit COPD“. Und das war Volltreffer.

    Gunnar Grässl (liest aus dem Buch vor): „Wie in so vielen Beziehungen gibt es für das Zusammenleben keine allgemeingültige Regel, kein „So ist es richtig.“ Aber dieser Ratgeber kann Ihnen weiterhelfen mit Erfahrungen, Gedanken, Ideen und möglichen Szenarien.“

    Eberhard Jordan: 2021 ist nun endlich der Millennium Tower dran, mit seinen 48 Stockwerken.

    Dr. Petrovic: Ich muss sagen, dass die heurige Challenge eine große Herausforderung gewesen ist – auch was die Pandemie betrifft, auch mit den Maßnahmen. 

    Mag. Tommasi: Wenn man kleine Schritte schon meistern kann, sich bewegt – zusätzlich zu einer entsprechenden Therapie, einer medikamentösen – dann bringt es einen Erfolg. Und das sieht man auch in unzähligen Studien. Auch die Rehabilitation zeigt das so, und Herr Jordan macht es ja sehr positiv vor.

    Eberhard Jordan: Was natürlich klar ist: Ich habe schon länger geliebäugelt mit dem DC-Tower, weil er ist das höchste Bürogebäude in Österreich. Es ist ein wahnsinnig markantes architektonisches Beispiel in Wien.

    Andreas Budz: Ich bin heute sehr, sehr stark beeindruckt vom Herrn Jordan. Wir haben die myCOPD-Challenge ja schon von Beginn an unterstützt. Wir waren von Anfang an dabei, und ich muss sagen: Ich sehe da eine kontinuierliche Entwicklung in der Leistung des Herrn Jordan, die er heute noch einmal wirklich getoppt hat. Und das hat mich wirklich schwer beeindruckt.

    Martin Gütlbauer: Es ist gut – wirklich gut – gegangen heute. Also viel besser als bei den Testläufen. Da war die Rhymik nicht so ganz rhythmisch. Aber heute ist wirklich alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben. Und ich wüsste gar nicht, wie man es besser machen kann.

    Prim. Dr. Valipour: Eberhard Jordan hat heute gezeigt, dass trotz weit fortgeschrittener COPD – mit dieser chronischen Lungenerkrankung – man vieles erreichen kann. Durch Disziplin, durch konsequentes Training, durch regelmäßige ärztliche Betreuung und den heute verfügbaren Medikamenten hat er rund 1600 Stufen hinauf auf den DC-Tower geschafft, hier 60 Stockwerke hinaufzugehen – in Begleitung mit einem Team, das ihn unterstützt hat. Und das ist bei einer COPD im fortgeschrittenen Stadium wirklich eine großartige Leistung. Dazu muss man ihm gratulieren. Und er hat damit, glaube ich, ein wichtiges Zeichen auch gesetzt, um auf die Erkrankung COPD aufmerksam zu machen.

Das Projekt wurde 2023 neu aufgesetzt. Um einen Überblick über die bisherigen Aktivitäten zu geben, wurde das Video im Sommer 2023 veröffentlicht. Eberhard Jordan hat sich in langsamen Schritten mit der Lungenkrankheit COPD von der Intensivstation zurück ins Leben gearbeitet, angefangen regelmäßig zu trainieren, und hat schließlich mit einem Team 2018 den Stephansdom, 2019 den Donauturm, 2021 den Millennium Tower und 2022 den DC-Tower erklommen.

VIDEO - STATEMENT ZUM WELT-COPD-TAG 2023

  • Video Transskript - Statement zum Welt-COPD-Tag 2023
  • Eberhard Jordan: Ja, wir sprechen über 2023. Und da ist sehr vieles anders geworden. Nicht nur privat, sondern einfach auch beruflich. Auch was die Challenge betrifft. Es gab ganz andere Pläne, die sind leider beide Male geplatzt. Worauf es zu einer Entscheidung kam, das komplette Projekt neu aufzustellen – mit Zeitverzögerung, mit allem Drum und Dran. Was dann noch dazu kam, ist eine Schulterverletzung, die mich sofort einmal die Radtour gekostet hat und in weiterer Folge eigentlich auch aufgrund von ärztlichen Ratschlägen. Wir beteiligen uns an dem Welt-COPD-Tag, der international zum ersten Mal stattfindet. Aber ich werde mich nicht aktiv beteiligen.

    Prim. Dr. Valipour: Ja, ich freue mich auch dieses Jahr wieder, auf die COPD-Challenge hinzuweisen, sie ist ein ganz wichtiges Event geworden, weil sie unterstreicht die Bedeutung der Volkskrankheit COPD, einer der wichtigsten Erkrankungen der westlichen Welt, von der ja rund eine halbe Million Österreicherinnen und Österreicher betroffen sind. Bislang hat Eberhard Jordan mit seiner Vorreiterrolle gezeigt, dass man mit regelmäßigem Training, richtiger Therapie und gegebenenfalls spezieller Behandlung der COPD ja diverse Türme hochsteigen kann, vom Stephansdom angefangen bis hin zum DC Tower zuletzt. Heuer, aufgrund unglücklicher Umstände, kommt es zwar nicht zustande, nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, wie wichtig es ist, auf die Krankheit hinzuweisen und auf die Bedeutung von Training, Medikation und allgemeiner regelmäßiger Betreuung. In diesem Sinne wünsche ich Herrn Eberhard Jordan und allen anderen COPD-Patientinnen und -Patienten natürlich alles Gute. Ich freue mich schon auf die neuen Herausforderungen im nächsten Jahr, wo wir die COPD-Challenge wieder angehen und mit vielen guten Ideen auch im kommenden Jahr dann eine COPD-Challenge stattfinden wird. In diesem Sinne – bis dahin alles Gute.

    Dr. Petrovic: Also wie bei jedem Leistungssportler muss man mit Verletzungen rechnen. Und das ist leider beim Eberhard eingetreten. Eine Schulterverletzung hat ihn leider zurückgeworfen, also die Leistungsfähigkeit so weit eingeschränkt, dass leider die heurige COPD-Challenge nicht möglich ist – auch aus medizinischer Sicht. Das tut mir leid, aber so wie man den Eberhard kennt, wird er wieder gestärkt und stärker und besser da rauskommen.

    Eberhard Jordan: Also was sehe ich jetzt – dieses Jahr 2023? Als ein Pausenjahr. Ein Jahr auch mal zum Nachdenken und zum Vorbereiten auf etwas komplett Neues. Und da habe ich mir vorgenommen, eigentlich sehr chronologisch vorzugehen und zu sagen: Ein Thema, das alle COPD-Patienten betrifft, ist das Thema Gehen. Und ich möchte das aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet haben. Das wird so im Frühling sein. Gefolgt ist es dann von der Tatsache: Okay, wenn man gehen kann, dann kann man auch Radfahren. Das war für mich eine Überwindung, wie ich mir das erste Fahrrad gekauft habe. Aber ich werde es noch immer benutzen. Was sehr klar ist: Ich möchte mit Freunden, mit Sponsoren, mit einem Team die Donauinsel umrunden, mit Infostationen zum Thema COPD: Was heißt Sauerstoffversorgung? Was heißt, medikamentös eingestellt zu werden? Einfach, weil ich glaube, dass das ein sehr schöner, runder Event den gesamten Tag lang werden kann. Wir starten bei Sonnenaufgang und wir enden bei Sonnenuntergang. Nachdem ich hoffe und auch den ganzen Organisatoren alles Gute wünsche, nehme ich an, dass nächstes Jahr wieder dieser Welt-COPD-Tag stattfindet. Und hier werde ich mich dann auch ganz aktiv einbringen. Ja, das ist eigentlich jetzt der Plan für nächstes Jahr.

Aufgrund einer Verletzung und einiger unglücklichen Umstände musste Eberhard Jordan 2023 viele Vorhaben absagen. Er will ein Projekt zum Thema Gehen mit COPD, die Umrundung der Donauinsel mit dem Fahrrad, und die Teilnahme an einem internationalen Event am Welt-COPD-Tag 2024 nachholen.

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